Solidarität gegen das Berufsverbot – Kundgebung und solidarischer Prozessbegleitung!
Am 26.03.2026 findet vor dem Arbeitsgericht Dortmund die Verhandlung über die zweite Kündigung gegen Ahmad statt.
Ahmad war als IT-Administrator für das Land NRW tätig. Er wurde freigestellt und dann gekündigt, nachdem im Mai 2024 im Zusammenhang mit dem PSDU-Verbot seine Wohnung und sogar sein Arbeitsplatz durchsucht wurden.
Das Arbeitsgericht Dortmund hat die erste Kündigung bereits für unwirksam erklärt. Trotzdem hat das Land eine zweite Kündigung ausgesprochen, die jedoch eine unzulässige Kettenkündigung darstellt.
Arbeitsgericht
Trotz des öffentlichen Interesses wurde für die Verhandlung ein kleiner Sitzungssaal angesetzt. Mehrere Anfragen um den Raum zu wechseln, wurden bisher vom Gericht nicht beantwortet bzw. ignoriert. Dadurch wird die Teilnahme vieler Prozessbegleiterinnen und Begleiter faktisch unmöglich gemacht. Das Gericht schränkt somit absichtlich die Beteiligung der Öffentlichkeit an einer öffentlichen Verhandlung ein, die für viele Menschen von Bedeutung ist.
Kundgebung
Wir rufen daher zu einer Kundgebung gegen das Berufsverbot von Ahmad und um ein Zeichen gegen das Vorgehen des Landes und des Arbeitsgerichtes zu setzen, vor dem Gerichtseingang ab 11:30 Uhr und zur Prozessbegleitung, auf.
Kommt vorbei, zeigt Solidarität und begleitet den Prozess, Gerade in politisch aufgeladenen Verfahren ist Öffentlichkeit ein wichtiger Teil und wir dürfen uns dieses Recht nicht wegnehmen lassen. Wir wollen gemeinsam für Grundrechte, Meinungsfreiheit und gegen Berufsverbote Präsenz zeigen.
Bringt eure Kufiyas und Palästina-Flaggen mit!
Adresse
Am Donnerstag, den 26.03.2026 um 11:30 Uhr in Dortmund vor dem Arbeitsgericht
Ruhrallee 3
44139 Dortmund
Saal 137